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Sichere Updates für CMS-Liebling WordPress

Sehr viele Webseiten verwenden WordPress als Content Management System. Das ist nicht verwunderlich, kommt das kostenfreie System ja mit vielen Erweiterungsmöglichkeiten und ist benutzerfreundlich. Aber wie jedes Content Management System braucht auch WordPress dann und wann Updates. Diese helfen die Sicherheit und Funktionalität zu gewährleisten. Gut wenn man weiß, wie solche Updates durchzuführen sind.

Die richtige Vorbereitung ist wichtig

Auch wenn Updates in WordPress in der Regel reibungslos gelingen, ist für ein sicheres Aktualisieren ein Backup unumgänglich. Dieses sollte von den Daten auf dem FTP-Server aber auch von der Datenbank angelegt werden. Abhängig vom Hoster kann das Anlegen eines Backups auch sehr unkompliziert und zeitsparend sein. Über manche Kundenmenüs können mit wenigen Mausklicks Backups gestartet werden. Der Vorteil hierbei ist, dass sie sich bei Problemen auch unkompliziert wieder einspielen lassen.

Eine weitere Möglichkeit ist das Arbeiten mit verschiedenen Umgebungen. Wo zwischen einer Entwicklungs- und einer Live-Umgebung unterschieden wird, lassen sich in der einen Updates einspielen und testen, bevor sie dann in die Live-Umgebung übertragen werden.

©StockSnap/shutterstock

An das Einspielen des Updates gehen

Mit dem angelegten Backup oder einer vergleichbaren Lösung, ist die Webseite bereit auf die aktuelle WordPress-Version aktualisiert zu werden. Hierfür meldet sich der Benutzer im Backend an (meist erreichbar durch das Hinzufügen von „/wp-admin“ hinter die URL). Hier sieht er den Hinweis für das Update in der oberen Leiste. Ein Klick auf den eingeblendeten Link führt zur Seite für das Update. Von hier aus kann mit dem dazugehörigen Button die eigentliche Aktualisierung gestartet werden. Die Seite zeigt übrigens auch, ob für Plugins oder Themes neue Versionen bereitstehen. Wenn ja, sollten diese im Anschluss ebenfalls aktualisiert werden. Dadurch wird die Kompatibilität zur neuen WordPress-Version sichergestellt.

Das Update braucht etwas Zeit, funktioniert aber gänzlich automatisiert. Während der Aktualisierung (die weniger als eine Minute dauern sollte), ist die Seite nicht erreichbar. Wer also viel Traffic genießt, sollte das Update zu einem Zeitpunkt einspielen, an dem wenig Nutzer aktiv sind. Das kann z.B. früh morgens oder, je nach Zielgruppe, am Wochenende sein. Ein Blick in die Analyse-Tools schafft hier Gewissheit.

Sicherstellen, dass die neue WordPress-Version gut funktioniert

Es kann passieren, dass die Aktualisierung von WordPress zu einem Problem mit dem einen oder anderen Plugin oder einer Theme-Funktion führt. Jede einzelne Unterseite nach Fehlern abzusuchen, könnte bei einem umfangreichen Blog oder Online-Shop zu lange dauern. Stichproben für wichtige Funktionen (z.B. die Newsletter-Anmeldung, korrekte Darstellung von Fotogalerien oder Karten) sollten jedoch gemacht werden. Wenn es scheinbar Fehler beim Update gibt, kann zeitnah das Backup eingespielt werden. Zuvor kann es aber helfen genauer hinzusehen, was für den Konflikt sorgt und ob es sich nicht schnell beheben lässt.

So kann z.B. ein selten genutztes Plugin deaktiviert werden. Alternativ lässt sich der Entwickler kontaktieren und um Rat fragen. WordPress-Updates einzuspielen ist nicht schwer und in der Regel dürften die Aktualisierung schnell und sauber funktionieren. Insbesondere für Webseiten mit wichtigem Inhalt (z.B. Portfolios von Freelancern, Online-Shops oder Unternehmenswebseiten) ist es aber unumgänglich an einen sicheren Rahmen zu denken.

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