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Internetanschluss: So findet man heraus, welcher Tarif zu einem passt

Es ist eine Krux mit dem Internet: So gut wie jeder braucht es, aber nicht jeder kriegt es – zumindest nicht so, wie es zu den eigenen Bedürfnissen passen würde. Dieser Text zeigt, was man vor Abschluss eines Vertrages bedenken sollte und was man tun kann, wenn die gewünschte Geschwindigkeit in der Region nicht verfügbar ist.

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DSL, Kabel, Glasfaser: Wer blickt da noch durch?

Vor noch nicht allzu langer Zeit kam das Internet buchstäblich aus der Telefondose. Das hat sich mittlerweile – zum Glück – geändert. Es gibt unzählige Wege, auf denen man sich einen schnellen Internetanschluss ins Haus bringen lassen kann. Je nach Region ist eine andere Technik besser geeignet. Internet und Festnetz-Tarife wie man sie hier bei preis24.de findet werden in der Regel im Kombipaket geliefert: Zu einem Internetanschluss gibt es in der Regel einen Festnetzanschluss dazu. Zwar benutzen heutzutage immer weniger Menschen ein Festnetztelefon – gerade in einem Mehrpersonenhaushalt kann dieser aber durchaus praktisch sein und ggf. bares Geld sparen.

Welche Anschlussart die beste ist, entscheidet man am besten je nach seiner Wohnsituation. In vielen moderneren Mietwohnungen ist ein schneller DSL- oder sogar ein Glasfaseranschluss verlegt. Hier braucht es in der Regel nur noch einen Vertrag und einen Router. Gerade mit der Glasfasertechnologie sind extrem schnelle Übertragungsgeschwindigkeiten von 100 Mbit/s und mehr möglich. Das ist insbesondere interessant, wenn man sich den Anschluss mit mehreren Personen teilen möchte und alle Menschen in diesem Haushalt den Anschluss auch für datenintensive Tätigkeiten wie etwa HD-Streaming verwenden.

Leider gibt es aber gerade in Deutschland noch immer Gegenden, in denen weder ein schneller DSL-Anschluss noch ein Glasfaserkabel verlegt wurde. Diese Gegenden bezeichnet man als sogenannte „weiße Flecken“. Sie finden sich vorzugsweise im ländlichen Raum. Aber auch so manche Kleinstadt ist in puncto schnellem Internet schlecht aufgestellt. Bis vor wenigen Jahren hatte man in so einem Fall einfach Pech gehabt.

Auch ein Anruf beim örtlichen Provider brachte in der Regel nichts: Für manche Regionen standen und stehen die Kosten für den Glasfaserausbau einfach in keinem Verhältnis zu den Einnahmen, die mit den Vertragsabschlüssen erzielt werden können. Zum Glück gibt es aber mittlerweile ein paar Alternativen zu kabelgebundenen Internetanschlüssen.

Internet per Satellit: Wie funktioniert das?

Jeder, der ein Smartphone besitzt, der weiß: Internet gibt es heute grundsätzlich überall. Zwar ist auch hier nicht jede Region gleichermaßen gut abgedeckt, aber ein Kabel braucht es selbst für schnelles Internet in der Regel nicht. Gerade in ländlichen Regionen ist das Internet per Satellit oft die letzte Möglichkeit, die bleibt, wenn man einen schnellen Anschluss haben möchte. Oftmals ist es nur etwas teurer, dafür aber umso leichter einzurichten. Die Funktechnik LTE könnte in den nächsten Jahren das Problem der flächendeckenden Versorgung mit schnellem Internet lösen.

Die Politik hat sich bereit erklärt, diesen Ausbau voranzutreiben und setzt dabei auch stark auf solche satellitenbasierten Techniken. Es wird sich zeigen, ob sie ihre Versprechen halten kann. Sofern kein kabelgebundener Anschluss zur Verfügung steht, lohnt es sich, sich über die Netzabdeckung in der jeweiligen Region zu informieren. Eventuell kommt ein Funk-Internet infrage.

Welcher Tarif ist der richtige für mich?

Internet-Tarife werden in der Regel immer teurer, je mehr Geschwindigkeit oder Datenvolumen sie bereitstellen. Aber Achtung: Sofern man den Anschluss nicht komplett allein nutzt, sind die teils hohen Geschwindigkeiten gar nicht so hoch, wie man glaubt. Heutige Internetanwendungen brauchen viel Bandbreite. Schon einfache Homepages setzen eine gewisse Übertragungsgeschwindigkeit voraus, um angemessen zu funktionieren. Sofern man nicht gerade Gamer ist, mag eine Geschwindigkeit von 100 Mbit/s und mehr übertrieben klingen. Greifen aber vier Leute in einem Haushalt gleichzeitig auf den Anschluss zu, wird diese Bandbreite auf alle aufgeteilt. Der einzelne hat dann nur noch ein Viertel der potentiellen Bandbreite zur Verfügung.

Insbesondere bei WLAN-Nutzung sollte man auch bedenken, dass die maximal mögliche Geschwindigkeit immer weiter absinkt, je mehr man sich mit seinem Endgerät vom WLAN-Router entfernt. Ist das eigene Zimmer beispielsweise einige Meter vom Router entfernt (und liegen zudem noch mehrere Wände dazwischen), kommt nicht mehr die komplette Bandbreite an. Dies kann unter Umständen zu großen Geschwindigkeitsverlusten führen. Mit einem WLAN-Repeater lässt sich hier aber Abhilfe schaffen.

Mehr Bandbreite weckt Hunger

Im Endeffekt entscheidet immer das individuelle Nutzungsverhalten über den Tarif. Wer gern aktuelle Games zockt, HD-Streams anschaut oder sogar selber streamen möchte, braucht eine möglichst große Bandbreite. Für einfache Web-Anwendungen wie Mails oder Internettelefonate genügt vielleicht auch eine Nummer kleiner. Da die Technik sich aber konstant weiterentwickelt, setzen viele Anwendungen einer immer höheren Bandbreite bereits als selbstverständlich voraus. Sofern man das Geld also hat, ist es sicher keine schlechte Idee, sich eher nach oben zu orientieren als nach unten.

Ein Kommentar

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