Wer sich gerade mit dem CFD-Trading beschäftigt und in den Handel mit CFDs einsteigen möchte, der findet hier einige nützliche Informationen und grundlegende Erklärungen zum Handel mit CFDs.

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Was ist CFD-Trading?
Contracts for Difference, kurz CFD genannt, bedeuten so viel wie Differenzkontrakte und sind eine beliebte Möglichkeit unter Tradern, um innerhalb kurzer Zeit mit entsprechendem Risiko hohe Gewinne zu erzielen. Spekuliert wird dabei auf Preise, ohne selbst am Markt direkt aktiv zu sein. Ein wichtiges Instrument beim CFD-Trading sind die so genannten Hebel, welche in unterschiedlicher Höhe angesetzt werden und über das Ausmaß von Gewinn oder Verlust entscheiden.
Wichtig zu wissen ist, dass man beim CFD-Trading zwar innerhalb kurzer Zeit hohe Gewinne erzielen kann, damit jedoch ein hohes Risiko verbunden ist. Daher sollten sich Trader vor Einstieg ins CFD-Trading genau mit den wichtigen Begriffen, Strukturen und Besonderheiten der Contracts for Difference vertraut machen. Viele nützliche Tipps für Anfänger beim CFD-Trading findet man hier.
Warum Handel mit Hebel?
Beim CFD-Trading wird mit Hebel gehandelt und das bedeutet, dass Anleger nur einen sehr geringen Teil des gesamten Handelswerts für die Eröffnung einer Position zu hinterlegen haben. Dieser Anteil wird als Margin bezeichnet. Wie hoch genau der Anteil ist, wird von der Größe der Position und dem geltenden Margin-Faktor des jeweiligen Marktes beeinflusst. Für ein besseres Verständnis nehmen wir folgendes Beispiel: Ein Anleger möchte eine Postion über 1.000 Euro über Deutschland 30 eröffnen.
Da hier der Margin-Faktor bei fünf Prozent liegt, muss lediglich eine Einzahlung von 50 Euro erfolgen. Das bedeutet für Anleger, dass auch mit relativ kleinem Kapital Trading möglich ist. Gerade Anfänger verfügen oft nicht über hohes Kapital für den Handel und nutzen daher gerne Möglichkeiten wie das CFD-Trading.
Long oder short gehen beim CFD-Trading
Ob man beim Trading von CFDs long oder short geht, hängt von der zu erwartenden Entwicklung des Kurses ab. Wenn damit zu rechnen ist, dass der Kurs steigen wird, positioniert man long, nimmt also den Kaufkurs. Ist hingegen ein Fallen des Kurses zu erwarten, nimmt man den Verkaufskurs und geht short.
Traden auf zahlreichen Märkten
Das CFD-Trading ist auf mehr als 17.000 Märkten möglich, was eine besonders große Bandbreite für Trader bietet. Hierzu gehören zum Beispiel Aktien, Rohstoffe, Indizes und mehr. Teilweise ist das Traden auch außerhalb der Handelszeiten möglich. Dabei muss allerdings berücksichtigt werden, dass die Kurse bei Markteröffnung vom so genannten Out-of-Hours-Kurs abweichen können. CFD-Trading außerhalb der Handelszeiten kann interessant sein, wenn man von aktuellen Unternehmensmeldungen profitieren möchte. Wichtig zu wissen ist außerdem, dass man CFD Positionen über Nacht halten kann, was teilweise sinnvoll ist. Allerdings fällt in diesem Fall möglicherweise eine gesonderte Gebühr an.